CMAS 3-Stern: Mehr als ein Brevet – ein echtes Commitment zum Tauchen

Zwei Taucher, ein Ziel – und ein intensiver Weg dorthin:
Mit Franz und Alex P. haben zwei abyss divers ihre CMAS 3-Stern Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wir haben nachgefragt: Was sie dabei erlebt, gelernt und für sich mitgenommen haben? Es zeigt eindrucksvoll, warum diese Ausbildungsstufe weit mehr ist als nur „der nächste Stern“.

Warum überhaupt 3-Stern?

Für beide war klar:
Der 3-Stern ist kein Selbstzweck – sondern eine bewusste Entscheidung für Verantwortung, Kompetenz und Weiterentwicklung.

Franz bringt es auf den Punkt:
Nicht allein aus Neugier, sondern aus dem Wunsch heraus, in Ausnahmesituationen richtig zu handeln – besonders dann, wenn man regelmäßig mit vertrauten Buddys oder der eigenen Partnerin taucht.

Alex wiederum wollte gezielt:

  • seine Führungsqualitäten stärken
  • anspruchsvollere Tauchgänge besser planen
  • und sein gesamtes Tauchverständnis auf ein neues Niveau heben

Eine Ausbildung, die fordert – und formt

Beide beschreiben die Ausbildung als:

  • physisch fordernd
  • mental anspruchsvoll
  • und deutlich zeitintensiver als erwartet

Aber genau das macht den Unterschied.

„Man lernt, über den Tellerrand zu schauen, Dinge zu hinterfragen – und merkt, dass man sich selbst als ‚guter Taucher‘ noch massiv verbessern kann.“

Ob Rettungstechniken, Tauchmedizin, Physik, Materialkunde oder das Führen unterschiedlichster Gruppen:
Die Inhalte wurden nicht nur gelernt, sondern trainiert, wiederholt und reflektiert, bis sie wirklich sitzen.

Highlights, die bleiben

Ein paar Momente haben sich besonders eingebrannt:

  • Assistierte Aufstiege aus 30–40 m Tiefe – technisch sauber, ruhig und kontrolliert
  • Der Wechsel von Genusstauchen im Warmwasser direkt zu kalter Rescue-Praxis im Attersee
  • Das Erfolgserlebnis nach monatelangem Training bei der Schnorchel-C-Prüfung
  • Und für viele fast überraschend:
    👉 Materialkunde – vom Flaschenventil bis zum Mitteldruck wurde „Magie“ plötzlich verständlich

Was sich taucherisch verändert hat

Beide sind sich einig:

  • mehr Ruhe in Stresssituationen
  • besseres Lesen von Gruppen
  • klarere Briefings
  • immer ein Plan B im Kopf, auch wenn man nicht selbst führt

Oder wie Franz es formuliert:

„Nach einem Jahr intensiver Ausbildung ist es viel leichter zu sagen: Ich übernehme die Führung.

Warum CMAS – und warum abyss divers austria?

Ein klares Statement von beiden:

  • CMAS steht für ein international anerkanntes, solides Fundament – nicht nur für perfekte Bedingungen, sondern auch für kaltes Wasser, eingeschränkte Sicht und reale Herausforderungen.
  • abyss divers austria bedeutet:
    • individuelle Ausbildung statt Massenabfertigung
    • ehrliches Feedback
    • Lernen im eigenen Tempo
    • und: Der Taucher steht im Mittelpunkt – nicht das Brevet.

„Hier geht es nicht darum, möglichst schnell fertig zu werden – sondern richtig gut zu werden.“

Und wie geht es weiter?

Franz gönnt sich nach diesem intensiven Jahr bewusst eine Pause:
👉 mehr Fun Diving, mehr Genuss – aber künftig auch mehr Gruppenführung.

Alex hat bereits den nächsten Schritt im Blick:
👉 aktive Mitarbeit in der Ausbildung, der M1-Weg ist bereits geplant, Ausbildung zum Übungsleiter Schnorcheln und Gerätetauchen bereits erfolgreich abgeschlossen.

Zwei Wege – beide richtig.
Und beide zeigen: Der 3-Stern öffnet Türen, verpflichtet aber vor allem zu Qualität.

Unser Fazit

Der CMAS 3-Stern ist nichts, was man „nebenbei“ macht.
Aber für alle, für die Tauchen mehr ist als ein Hobby – nämlich Leidenschaft, Verantwortung und persönliches Wachstum – ist er ein gewaltiger Schritt nach vorne.

Wir sind unglaublich stolz auf Franz und Alex P.
Danke für euren Einsatz, eure Offenheit – und dafür, dass ihr zeigt, was Ausbildung im Verein bedeuten kann. 📸 Fotos & Eindrücke findet ihr in der Galerie.

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