Dive, Eat, Sleep, Repeat – oder: Wie neun abyss divers eine Woche lang das Roten Meer unsicher machten

Es gibt Urlaube, von denen man heimkommt und nach zwei Wochen nicht mehr weiß, was man eigentlich gemacht hat.

Und dann gibt es Tauchsafaris.

Urlaube, bei denen man Monate später noch mit einem Grinser im Gesicht dasitzt, Fotos anschaut und sich denkt: „Mah, war des schee!“

Genau so ging es neun abyss divers, die vom 11. bis 18. Juni 2026 gemeinsam auf Tauchsafari im Roten Meer unterwegs waren.

Alexandra & Georg, Andrea & Bernhard, Elfi, Günter S., Peter, Sabine und Karin tauschten den Alltag gegen Neopren, Computer und Flossen und machten sich auf den Weg nach Ägypten.

Unser Zuhause für diese Woche: die Blue Seas.

Und bevor wir überhaupt übers Tauchen reden: Was für ein Schiff!
Tolle Aufteilung, super Crew, perfekter Service und Essen … naja … sagen wir so:
Wer glaubt, dass man auf einer Tauchsafari abnimmt, hat noch nie eine gemacht.
Tauchen. Frühstück. Tauchen. Mittagessen. Tauchen. Snack. Tauchen. Abendessen. Dekobier.
Und zwischendurch wurde irgendwo auch noch geschlafen.
Ein ganz großes DANKE geht an unsere beiden Tauchguides Nina, Sandra und Ashraf.

Ihr wart einfach großartig.

Immer gut gelaunt, immer entspannt, immer aufmerksam und vor allem immer dort, wo die coolen Sachen waren. Wir hatten nicht nur sensationelle Tauchgänge, sondern auch zwei Menschen an unserer Seite, die mit viel Herz und Leidenschaft dafür gesorgt haben, dass diese Woche unvergesslich wurde.

Und weil Nina, Sandra und Ashraf praktisch ständig mit der Kamera unterwegs waren, dürfen wir uns beim nächsten Clubabend sogar noch einmal gemeinsam zurück ins Rote Meer träumen.

Es geht los – und Sabine macht gleich einmal die 300 voll

Nach einer Nacht im Hafen von Hurghada hieß es endlich: Leinen los!
Beim Checkdive in Shaab el Erg – Poseidons Garden durfte Sabine gleich ihren 300. Tauchgang feiern.

Herzliche Gratulation!

Und wer glaubt, dass ein Checkdive langweilig ist, kennt das Rote Meer nicht.
Schon nach wenigen Minuten war allen klar: Die kommende Woche wird etwas Besonderes.

Die Thistlegorm – oder: Wie man sich freiwillig in einem alten Wrack verirrt

Danach stand eines der absoluten Highlights auf dem Programm: die legendäre S.S. Thistlegorm.
Und ganz ehrlich: Jeder, der dort unten durch die Laderäume schwebt, versteht sofort, warum dieses Wrack auf so vielen Bucket Lists steht.
Tagsüber durch die Geschichte tauchen und nachts beim Nachttauchgang lautlos über Deck gleiten – Gänsehaut pur.
Am nächsten Morgen warteten Lokomotive und Schiffsschraube.
Und irgendwo zwischen all dem Stahl und den Fischschwärmen hörte man vermutlich den einen oder anderen Regler grinsen.

Die Dunraven – eigentlich schon mehr Riff als Wrack

Weiter ging es zur Dunraven.
Wobei … Wrack ist eigentlich fast übertrieben.
Die Natur hat sich das Schiff längst zurückgeholt und daraus ein wunderschönes Riff gemacht.
Und spätestens bei Shark Reef und Yolanda Reef waren alle komplett im „Aquarium-Modus“.
Dort durfte Karin ihren 100. Tauchgang feiern.
Herzlichen Glückwunsch!
Und was für ein Platz dafür!

Aquariumtauchen? Nein – Deluxe-Version!

Am 14. Juni zeigte das Rote Meer, warum wir alle immer wieder zurückkommen.
Perfekte Bedingungen.
Kristallklare Sicht.
Und beim Gordon Reef feierte Günter seinen 200. Tauchgang.
Mit dabei:
Delfine.
Zwei Adlerrochen.
Und ungefähr eine Million Fische.

Aber wenn man zwischen den Fischschwärmen schwebt, fühlt man sich ohnehin wie in „Findet Nemo – Director’s Cut“.
Und spätestens jetzt waren alle komplett im Safari-Modus:

Tauchen. Essen. Lachen. Schlafen.
Repeat.

Schildkröten, Oktopusse und Muränen mit Übergröße

Der nächste Tag begann mit einer Schildkröte am Jackson Reef.
Nicht schlecht für einen Montagmorgen.
Danach ging es zurück nach Ras Mohamed, wo bei Jackfish Alley das erste Gruppenfoto entstand.
Und spätestens beim Nachttauchgang am Beacon Rock wurde klar:

Die eigentlichen Partytiere kommen erst nach Sonnenuntergang heraus.
Oktopusse.
Muränen in XXL.
Skorpionfische.
Und dieses ganz besondere Gefühl, wenn man nachts nur im Lichtkegel der Lampe durchs Meer schwebt.
Unbeschreiblich.

600 Tauchgänge – und Andrea strahlt wie beim ersten

Am nächsten Tag durfte Andrea ihren unglaublichen 600. Tauchgang feiern.
Und wer Andrea kennt, weiß:
Die Freude war mindestens genauso groß wie beim ersten Tauchgang.
Small Passage zeigte sich von seiner schönsten Seite und erinnerte uns wieder daran, warum wir dieses Hobby so lieben.
Nicht wegen der Zahlen.
Sondern wegen der Momente.

Oktopus-Stalking und Delfinkino zum Abschluss

Zum Finale ging es zurück nach Shaab el Erg – Dolphin House.
Und tatsächlich durfte eine Gruppe sogar eine Delfinschule beobachten.
Da wird sogar unter Wasser gegrinst.
Die letzten Tauchgänge waren einfach nur ein Traum.
Korallen.
Fischschwärme.
Wieder ein Oktopus, der für ein perfektes Foto verfolgt wurde.
Und natürlich entstand noch ein zweites Gruppenfoto – natürlich mit unserer rot-weiß-roten abyss divers Fahne.

Dekobier ist kein Bier. Dekobier ist ein Zustand.

Natürlich wurde nicht nur getaucht.
Es wurde gelacht.
Gefachsimpelt.
Erlebnisse wurden zum zehnten Mal erzählt.
Es wurde gefeiert.
Und jeden Abend wartete das wohlverdiente Dekobier.
Ein BBQ-Abend, unzählige Desserts und für unsere Jubilare sogar Torte.
Die Crew hat uns verwöhnt, als wären wir alle Stammgäste seit zwanzig Jahren – manche sind es ja 😉.
Und genau das macht eine Tauchsafari aus.
Nicht nur die Tauchgänge.
Sondern die Menschen.
Die Gespräche am Sonnendeck.
Das gemeinsame Lachen.
Die Sonnenaufgänge.
Die Vorfreude auf den nächsten Tauchgang.
Und dieses Gefühl, dass eine Woche viel zu schnell vergeht.

Und jetzt?

Jetzt sitzen wir wieder zuhause.
Die Neoprenanzüge hängen zum Trocknen.
Die Fotos werden sortiert.
Und irgendwie schaut jeder schon heimlich nach dem nächsten Urlaub.
Denn eines ist sicher:
Das Rote Meer hat uns wieder einmal voll erwischt.

Und wer jetzt beim Lesen Lust bekommen hat:
Keine Sorge.
Wir nehmen immer gerne neue Gesichter mit.
Egal ob frisch brevetiert oder alter Salzwasser-Haudegen.

Und ganz vielleicht …
wenn alles nach Plan läuft …
heißt es 2028:

„Leinen los zum nächsten abyss divers austria Vollcharter!“

Wir wären bereit.
Und bis dahin gilt sowieso:

Dive. Eat. Sleep. Repeat.

Oder wie man in Oberösterreich sagt:
„Passt scho. Owa no amoi wär ma liaba.“

Gut Luft!

Eure abyss divers austria 🐙

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